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Leuchtheringe

Ein Kurzfilm von Marie-Catherine Theiler und Jan Peters, 2024, 6'59

Cast

Marie-Catherine Theiler (as herself)

Jan Peters (as himself)

Bardia Saffari: Paketbote

Crew

Marie-Catherine Theiler und Jan Peters:
Buch, Regie, Schnitt, Kamera, Ton, Animation

Pit Przygodda: Musik, Sounddesign, Ton.Mischung

Mikola Debik: Farbe

Jakob Michael Birn: Modell „Ghosts of Berlin“

Alexandra Scheele, Martin Baer, Theo Plakoudakis, Tilda Theiler: Stimmen

Dank an: Agathe Haag, Nicole & Marcus Winterbauer,
Tom Theiler

GNR FLMFRDRNG © 2024

Synopsis

Wie viele andere suchen auch die beiden Filmemacher:innen Marie-Catherine Theiler und Jan Peters nach einer Lösung für die steigende Stromrechnung. Zur Behebung des Problems bestellen sie phosphoreszierende Heringe im Internet. Beim anschliessenden Campingurlaub stolpern sie dann in der Dunkelheit trotzdem über die Zeltschnüre. Damit treten sie eine wilde Assoziationskette los, die sie ganz schön in Schwierigkeiten bringt.

In order to reduce the cost of the rising electricity bill, the two filmmakers order phosphorescent herrings on the Internet, but stumble across tent cords in the dark and set off a wild chain of associations that gets them into a lot of trouble.

Pressematerial

Termine

April 2024

Freitag 12. April

19:45 – 20:45
Leuchtheringe
City Kino Wedding
Müllerstraße 74, Wedding, 13349 Berlin, Deutschland

Samstag 13. April

19:45 – 20:45
Leuchtheringe
Neue Babylon Berlin GmbH
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 BERLIN
Deutschland

Mai 2024

Freitag 3. Mai

20:00 – 23:30
Leuchtheringe
Kurzfilmnacht des Filmkunstfest im Speicher Schwerin
Röntgenstraße 22, Eingang: Schelfstraße, 19055 Schwerin

Freitag 10. Mai

20:00 – 22:00
Leuchtheringe
Kurzfilmtage Thalmässing im Regionaljugendheim Bunker
Kirchenweg 3, 91177 Thalmässing

Directors Statement

Wir machen nicht nur gemeinsam Filme, sondern sind im echten Leben auch ein Paar und das schon seit einer ganzen Weile. Und statt jetzt gemeinsam Tango tanzen zu gehen, haben wir uns vorgenommenen, mal wieder gemeinsam einen Film zu drehen.

Noch vor der Energiekrise hatten wir uns mit den Themen Lichtverschmutzung, Energiesparen und Entschleunigung beschäftigt. Als dann in der Zeitung noch ein Artikel erschien, in dem behauptet wurde, dass die Menschen in der vorindustriellen Zeit in zwei Phasen schliefen und erst die künstliche Beleuchtung diesen Schlafrhythmus verändert hätte, wussten wir, worum sich unser Film LEUCHTHERINGE drehen sollte.

Ausserdem hatte uns ein Insider berichtet, dass bei der letzten Einreichung zum Short Tiger, der jährlich in Cannes präsentiert wird, vermutlich wegen der Begrenzung auf maximal fünf Minuten Länge, nur sehr wenige Film angemeldet worden waren. Damit war uns klar, dass LEUCHTHERINGE ein sehr kurzer Kurzfilm werden sollte: maximal 4’59.

Unter diesen Voraussetzungen haben wir den zweistimmigen Kommentartext für den Film geschrieben, an dem entlang wir dann die Drehs organisiert hatten. Das meiste war auch schon im Kasten, als der erneute Call für die Short Tigers kam, in dem uns (leider dann erst) die Altersgrenze für diesen Wettbewerb auffiel: bis maximal 37 Jahre, die wir leider beide deutlich bzw. zum Teil auch recht deutlich längst durchbrochen haben.

Nach einem kurzen Schock haben wir einfach weiter an unserem Film gearbeitet und waren auch ganz froh, dass wir die 5-Minuten Schallmauer nun doch durchbrechen konnten. Denn im Schnitt wurde uns klar, dass unsere Geschichte knappe sieben Minuten viel besser verträgt.

Wie beim Tango-Kurs konnten wir nur Stück für Stück und recht unregelmässig an dem gemeinsamen Projekt arbeiten. Deshalb war LEUCHTHERINGE auch immer noch nicht fertig, als der nächste Call für die Short Tigers kam – zu unserer Freude mit zwei wesentlichen Änderungen: bis max. 7 Minuten und ohne Altersbegrenzung. Nach dieser Info flogen wir förmlich über die Tanzfläche bzw. durch die Postproduktion.

Trotzdem wurden wir am Ende nicht ausgewählt, mit den Short Tigers nach Cannes zu fahren. Aber als dann die Nachricht kam, dass LEUCHTHERINGE seine Premiere bei ACHTUNG BERLIN feiern würde, haben wir uns noch mehr gefreut, als wenn wir bei den SHORT TIGERS dabei gewesen wären, denn plötzlich wussten wir wieder: 

CANNES, MUSS ABER NICHT! 

Aber ACHTUNG, BERLIN darf man nicht verpassen!

Biografie

Marie Catherine Theiler

Geboren 1976 in Luzern, Schweiz. 1996-2000 Theaterwissenschaft und Journalismus, Universität Bern und Fribourg. 1997-2000 Zahlreiche Engagements als Regieassistentin und Dramaturgin. 2000-05 Studium an der HEAD (Haute École d’Art et Design) Genf, Abteilung cinéma. 2005 Diplom HEAD. 2005-08 Assistentin der Abteilung Film an der HEAD. Lebt und arbeitet zwischen Berlin und der Schweiz.

Filmografie (Auswahl)

  • 2014, Hundekopftee by Marie-Catherine Theiler
  • 2010, Trinkler by Marie-Catherine Theiler
  • 2009, Time’s Up by Marie-Catherine Theiler
  • 2008, Zwei oder drei Versuche eine Idee umzusetzen by Marie-Catherine Theiler, Jan Peters
  • 2007, Le temps suspendu by Marie-Catherine Theiler, Stéphane Riethauser
  • 2005, Il barbiere by Marie-Catherine Theiler
  • 2003, Stop it! by Marie-Catherine Theiler

Biografie

Jan Peters

Geboren 1966, ist als Filmemacher bekannt, schreibt und realisiert aber auch Hörspiele und nimmt an Kunstaustellungen teil. Er studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und war dort Mitbegründer des Filmemacherkollektivs “Abbildungszentrum”. Neben seinem Langzeitprojekt “Ich bin…”, drehte Peters zahlreiche preisgekrönte Kurzfilme (z.B. “Wie ich ein freier Reisebegleiter wurde”, 2007, 15 min.) und Langfilme (z.B. “Nichts ist besser als gar Nichts”, Dokumentarfilm, 2010, 90 min.), die nicht nur auf Filmfestivals und im Kino, sondern auch in Ausstellungen (z. B. im Musée d’Art moderne de la Ville de Paris) präsentiert wurden. Außerdem realisierte er mehrere Hörspiele für die Redaktion Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks und 2011 die Theaterperformance “Ausflug nach Kohlhasenbrück” am Maxim Gorki Theater in Berlin. Von 2011-12 war er Professor für Film und Video an der Merz Akademie in Stuttgart. Seit dem Wintersemester 2012 ist er Professor für Film und bewegtes Bild an der Kunsthochschule Kassel.

 

Filmografie (Auswahl)

  • November, 1 – 30, 1998, 86 min
  • Dezember, 1-31, 1999, 97 min
  • Ich bin 33, 2000, 3 min,
  • Wie ich ein Höhlenmaler wurde, 2001, 20 min
  • 13 ou 14, 2004, 22 min
  • Wie ich ein freier Reisebegleiter wurde, 2007, 15 min
  • TIME’S UP, gemeinsam mit Marie-Catherine Theiler, 2009, 15 min
  • Nichts ist besser als gar nichts, 2010, 90 min
  • CERN MATERIAL TRIGGER 42 , 2017, 24 min
  • 30 Jahre, aber den Sinn des Lebens habe ich immer noch nicht rausgefunden, 2019, 90 min
  • Eigentlich eigentlich Januar, 2022, 100 min

« Wegen Schlafstörungen zu Büchern zu greifen, kann auf Abwege führen, wenn in einem Nebensatz Leuchtheringe erwähnt werden. »

Eigentlich eigentlich Januar

von Jan Peters, 2022, 100 min, Super-8 und 16mm, Farbe und Schwarzweiß

Marie-Catherine Theiler (Dramaturgie, Grafik), Mikola Debrik (Farbe), Pit Przygodda (Musik, Sound, Mix), Richard Schmutz (www) 

mit: Alexandra Scheele-Baer, Ada, Agnes Meyer-Brandis, Alexandra Münzner, Alix Kokula, Alma Amrami Peters, Alwa, Anna Berger, Antonia Baer, Babak Samari, Bettina Haasen, Bomi, Christian Grasse, Christoph Dreher, Ellen Nötzel, Elvira Theiler, Esti Amrami, Funda Tufan, Gabriel, Gerda Peters, Hans Peters, Hannah Kretzschmar, Hannah Schrem, Ines Djampour, Jan Peters, Jens Brand, Jia You, Jo Zahn, Jonas Acker, Joshua, Juli, Katharina Meves, Marcus Winterbauer, Marie-Catherine Theiler, Martin Baer, Martina Schmid, Mascha Baer, Momme Peters, Muhamed Osmančević, Pascal Capitolin, Peter Acker, Roman Beilharz, Sabina Doerr, Simeon Uhl, Stéphane Riethauser, Tilda Theiler, Tobi Sauer, Tobias Kraudzun, Tom Theiler

Foto-Motel, LaborBerlin, Silhouette eins, The Watch

GNR FLMFRDRNG, GNR NTFLX, GNR MN

Premiere: Duisburger Filmwoche

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